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Impfstudie STEP: unwirksam, aber Impfstoff selektiert bestimmte HIV-Genotypen
Der Impfstoff MRKAd5, der in der Impfstudie STEP verwendet wurde, induziert HIV-1-spezifische T-Zellen. Diese schützen zwar
nicht vor einer HIV-Infektion, scheinen aber auf das HI-Virus einen selektiven Druck auszuüben. mehr

Genetische Unterschiede der mitochondrialen DNA beeinflussen Fettstoffwechsel
Eine retrospektive Analyse der mitochondrialen DNA (mtDNA) von 231 Studienteilnehmern der ACTG5142 ergab, dass die verschiedenen haploiden Genotypen der mtDNA Lipide und Extremitätenfett vor und während der HAART unterschiedlich beeinflussen. mehr

HIV verändert Mitochondrien im Fettgewebe von unbehandelten HIV-Infizierten
Auch therapienaive HIV-Patienten ohne klinische Anzeichen einer Lipodystrophie haben in ihrem Fettgewebe weniger mitochondriale DNA (mtDNA) und funktionell eingeschränkte Mitochondrien. mehr

EASY-HIT: Testsystem für neue HIV-Medikamente
Wissenschaftler aus dem Helmholz Zentrum München entwickelten ein Zell-Testsystem, mit dem sich einfach und schnell die antiretrovirale Wirkung von Substanzen aus großen Wirkstoff-Banken, aber auch von Naturstoffen und pflanzlichen Rohextrakten testen lässt. mehr

HIV und Hirn: neue Diagnosemethoden und vielversprechende Therapien untersuchen!
Die Diffusions-Tensor-Bildgebung und neue CSF-Marker könnten in Zukunft mehr Informationen liefern, um zu verstehen, was im Gehirn bei einer HIVInfektion abläuft und wie kognitive Dysfunktionen verhindert werden können. mehr

ART bei Frauen: Cmin höher und Cmax niedriger
Bei HIV-infizierten Frauen sind im Vergleich zur Kontrollpopulation die Talspiegel von Lopinavir/r, Atazanavir, Atazanavir/r, Efavirenz und Nevirapin um 22% höher und die Spitzenspiegel um 15% niedriger. Dabei waren die medianen Talspiegel von Atazanavir und Efavirenz niedriger und die medianen Talspiegel von Lopinavir und Nevirapin höher als in der Kontrollgruppe. mehr

Neu: Europäische Richtlinien zur HIV- und Hepatitis-Testung bei i.v.-Drogenkonsumenten
Ende 2010 veröffentlichte das European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA) neue Richtlinien, damit in Europa mehr i.v.-Drogenkonsumenten auf HIV, Hepatitis und Tuberkulose getestet werden. mehr

Interleukin-7 „weckt“ keine ruhenden HIV-Reservoire
Die Hoffnung, dass Interleukin-7 (IL-7) inaktive HIV-Zellen aus ruhenden Reservoirs reaktivieren kann, hat sich zerschlagen: Die in einer
Studie nachgewiesene, durch IL-7 ausgelöste niedrige Virämie war auf HI-Viren zurückzuführen, die bereits vor der IL-7-Gabe aktiv waren. mehr

Die Suche nach neuen CCR5Δ32-Knochenmarkspendern
Auch drei Jahre nach der Transplantation mit Blutstammzellen eines monozygoten CCR5Δ32-Spenders können nach wie vor bei dem an akute myeloische Leukämie (AML) erkrankten Berliner HIV-Patienten keine HI-Viren nachgewiesen werden. Die Suche nach weiteren Knochenmarkspendern, die immun gegen HIV sind, blieb bisher erfolglos. mehr

Europa: 7 von 10 neu diagnostizierten HIV-Infizierten sind Männer
Im Jahr 2009 waren in Europa 72% der 26.000 neu diagnostizierten HIV-Infizierten Männer - die Infektionsrate bei homo- und bisexuellen Männern steigt, während sie bei den Heterosexuellen sinkt. mehr

HIV-Infizierte überstehen Lebertransplantation auch nach Leberkrebs gut
Erhalten HIV-Infizierte eine neue Leber wegen Leberzellkarzinom, sind Gesamtüberleben und rezidivfreies Überleben genauso gut wie bei HIV-negativen Transplantierten. mehr

Koinfektion: Mariendistelfrucht-Extrakt Silibinin eradiziert HCV und stoppt HIV temporär
Bei einer mit HCV koinfizierten HIV-Patientin war nach zweiwöchiger intravenöser Therapie mit dem Flavonoid Silibinin sowohl die HCV- als auch die HIV-Viruslast nicht mehr nachweisbar. mehr

Nierentransplantation bei HIV-Infizierten funktioniert gut
Die Erfolgsrate einer Nierentransplantation bei HIV-Infizierten ist hoch: Die 1-Jahres- und 3-Jahres-Überlebensraten der Nieren-transplantierten Patienten und Transplantate liegen bei mehr als 90% bzw. mehr als 73%. Es kommt jedoch häufiger zu Abstoßungsreaktionen
im Vergleich zur HIV-negativen Bevölkerung, deshalb muss die immunsuppressive Therapie für HIV-Infizierte, die sich einer Nierentransplantation unterziehen, optimiert werden. mehr

Bestätigt: HAART alleine reicht für Eradikation nicht
Trotz jahrelanger kompletter Virussuppression unter einer HAART ist mit einem hochsensitiven Test eine sehr niedrige Viruslast (low level viraemia, LLV) nachweisbar. mehr

HIV-Transmission über Blutkonserven findet nach wie vor – wenn auch selten – statt
In den USA wurde eine HIV-positive Blutspende in der sogenannten „Eklipse-Periode“ negativ auf HIV getestet, in diesem Zeitraum ist die HIV-Infektion trotz HI-Viren noch nicht nachweisbar. mehr

Krebs-Mortalität bei AIDS-Patienten 7-fach erhöht
Eine italienische Studie ergab, dass AIDS-Patienten in der HAART-Ära siebenmal häufiger an einem nicht-Aids-definierenden Malignom (NADC) sterben als die Normalbevölkerung – eine solch hohe NADC-Mortalität wurde bisher noch nicht berichtet. mehr

Mit Computermodel Ansprechen auf HIV-Therapie vorhersagen?
Die englische Non-Profit-Organisation RDI (HIV Resistance Response Database Initiative) hat das neue experimentelle Computermodell HIV TRePS (HIV Treatment Response Prediction Sydstem) kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt. mehr

Transmission von M184V häufiger als gedacht?
Mit der Standardtestung auf genotypische Resistenzen hatten 13% und mit dem hochsensitiven Resistenztest 19% der anonymen bisher nicht diagnostizierten und unbehandelten MSM resistente HI-Viren. mehr

HIV-Transmission durch Messerattacke
In Taiwan konnte eine ungewöhnliche Übertragung von HIV geklärt werden: Der Mann wurde durch einen Messerstich infiziert. mehr

Präexpositionsprohylaxe für Männer
Je nach Adhärenz verhindert die tägliche Einnahme einer Pille Truvada HIVInfektionen: Insgesamt sank mit der Pille die Rate neuer HIV-Infektionen um 44%, betrug die Adhärenz >90% verhinderte die tägliche Pille 73% der Neuinfektionen. mehr

Project Inform warnt vor gelegentlicher PrEP
Auch wenn die Ergebnisse der iPrEx-Studie sehr vielversprechend sind, warnt die Organisation „Project Inform“ vor einer PrEP mit Truvada auf eigene Faust. Project Inform weist darauf hin, dass die iPrEx-Daten auf der täglichen Einnahme von Truvada in Kombination mit Safer Sex, regelmäßigen Kontrollen und Monitoring der Adhärenz beruhen – für eine nur gelegentliche Einnahme um den Zeitpunkt des Sex herum gibt
es bisher keine Daten. Dass Krankenversicherungen die PrEP mit Truvada bezahlen (zur Zeit $14.400 pro Jahr) ist eher unwahrscheinlich.
mehr

UNAIDS-Bericht: weniger Neuinfektionen und weniger AIDS-assoziierte Todesfälle
In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der HIV-Neuinfektionen um 20% gesunken. Und in den letzten fünf Jahren die Anzahl der AIDS-assoziierten Todesfälle ebenfalls um 20%. mehr

Sex bei älteren HIV-Infizierten
Ältere HIV-Infizierte New Yorker sind sexuell aktiv – die Hälfte hat riskanten Sex. Neben Drogenkonsum beim Sex ist Einsamkeit der Hauptrisikofaktor für ungeschützten Sex. mehr

DEXA-Scan für alle postmenopausalen HIV-infizierten Frauen und alle HIV-infizierten Männer über 50 Jahre
Nach Aufnahme der Risikofaktoren für Osteopenie und Osteoporose, sowie Beratung, den Lebensstil zu ändern, sollte die Knochendichte nicht nur bei Frakturen, sondern generell bei allen postmenopausalen HIV-positiven Frauen und älteren HIV-positiven Männer über 50 Jahre mit dem DEXA-Scan gemessen und schwerere Fälle behandelt werden. mehr

Immunsystem erholt sich besser mit sehr früher HAART
Beginnen HIV-Infizierte innerhalb von sechs Monaten nach der Infektion eine antiretrovirale Therapie, werden ruhende Gedächtnis-B-Zellen
im gleichen Umfang wie bei HIV-negativen Männern gebildet. mehr

RESINA-Kohorte: Hepatitis-Infektionen bei therapienaiven HIV-Infi zierten häufig
HIV-Infizierte sollten immer auch auf HBV und HCV getestet werden, bevor sie eine HIV-Therapie starten. Da es keinen prädiktiven Risikofaktor für eine okkulte HBV gibt – sie tritt bei der Hälfte der Infi zierten mit nachweisbarer HBV-DNA auf – sollten nicht nur die serologischen Marker bestimmt, sondern auch die HBV-DNA gemessen werden. mehr

GRACE: Frauen brachen eher die Studie ab als Männer
Die virologische Wirksamkeit von Darunavir/r plus 2 NRTIs war bei den vorbehandelten Frauen und Männern gleich – allerdings lag die Abbruchrate in der Gruppe der Frauen bei 31%. mehr

Auch Long-Term Non-Progressors haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
Bei Long-Term Non-progressors (LTNP) sind Inflammationsmarker und die Intima-Media-Dicke an der Gabelung der Arteria carotis interna erhöht – Hinweise, dass selbst bei geringer, persistierender Viruslast das kardiovaskuläre Risiko zu steigen scheint. mehr

Nicht-Aids-definierende Lungenerkrankungen bei HIV-Infizierten häufig
In der Veterans Aging Cohort Study ist die Inzidenz von COPD, Lungenkrebs, pulmonarem Hochdruck, Lungenfibrose und Lungeninfektionen bei den HIV-Infizierten signifikant höher als in der HIV-negativen Vergleichsgruppe. mehr

Asymptomatische neurologische Defizite bei perinatal HIV-infizierten jungen Erwachsenen häufig
Zwei Drittel der perinatal HIV-infizierten jungen Erwachsenen haben asymptomatische neurokognitive Defizite – bei den über 60jährigen horizontal mit HIV infizierten Patienten sind es nur ein Fünftel. mehr

Neurologische Erkrankungen als Prädikator für Überleben
Die Mortalitätsrate, vor allem die AIDS-assoziierte Mortalität, ist bei HIV-Patienten mit mindestens einer neurologischen Erkrankung höher als bei HIV-Patienten ohne neurologische Erkrankung (17,6 versus 8,0%; p<0,0001 bzw. 9,7 versus 3,2%; p<0,0001). mehr

PCP-Prophylaxe unter HAART kann bei >100 CD4-Zellen gestoppt werden
Bei nicht nachweisbarer Viruslast kann die Pneumocystis jiroveci pneumonia (PCP)-Prophylaxe bei mehr als 100 CD4-Zellen/μl abgesetzt werden, wie eine Auswertung der COHERE (Collaboration of Observational HIV Epidemiological Research in Europe)-Kohorte ergab. mehr

HIV-Infizierte mit >350 CD4-Zellen /μl: Jedes Jahr gegen Influenza impfen lassen!
Alle HIV-positiven Patienten sollten sich jährlich gegen Grippe impfen lassen, um Influenza-spezifische Interferon-produzierende Gedächtniszellen zu induzieren – wird erst bei niedriger CD4-Zellzahl geimpft, ist die Ansprechrate auf die Impfung geringer. mehr

Niedrige CD4-Zellzahl Grund für niedrige Ansprechrate auf H1N1-Vakzine
In einer US-amerikanischen Studie sprachen 40% der HIV-Infizierten mit niedriger CD4-Zellzahl nicht auf die Impfung gegen die Schweinegrippe an. mehr

Heroinkonsum verringert deutlich die Knochendichte bei AIDS
Vor allem der Konsum von Heroin, aber auch eine HCV-Infektion und die Methadon-Substitution verringert bei älteren HIV-Infizierten die Knochendichte am Oberschenkelhals, der Hüfte und der Lendenwirbelsäule. mehr

Osteopenie und Osteoporose bereits bei primärer HIV-Infektion
Fast die Hälfte von 33 unbehandelten HIV-infizierten Männern mit primärer HIV-Infektion aus der Amsterdamer „PRIMO-SHM“-Kohorte haben eine Osteopenie. mehr

CCR5 kann im Mausmodell erfolgreich ausgeknockt werden
Die Transplantation von mit einem Transkriptionsfaktor (einer Zinkfinger-Nuklease), behandelten humanen hämatopoetischen Stammzellen in humanisierte Mäuse (Mäuse mit einem veränderten, d.h. humanisiertem Immunsystem) induziert ein gegen HIV resistentes Immunsystem. Ist das die zukünftige HIV-Therapie - eine einmalige Infusion von autologen, genetisch veränderten Stammzellen? mehr

New York: immer mehr HIV-infizierte Frauen über 50 Jahre
In New York sind mittlerweile drei Viertel der HIV-Infizierten älter als 40 Jahre und ein Drittel älter als 50 Jahre. Vor allem in der Gruppe der Frauen über 50 Jahre stiegen die Neuinfektionen. mehr

Gentherapie bei HIV könnte funktionieren
Eine US-amerikanische Forschergruppe hat vier HIV-Patienten, die an einem Lymphom erkrankten, mit einer Gentherapie behandelt. Auch zwei Jahre später konnten sie noch eingeschleuste Genprodukte bei den Patienten nachweisen. mehr

Subkutane Lipoathropie nicht umkehrbar?
In einer Langzeituntersuchung über fünf Jahre persistierte die Lipoatrophie bei HIV-Infizierten, und das auch, wenn die Patienten beispielsweise d4T absetzen. mehr

Hormonelle Kontrazeption nach wie vor schwierig für HIV-positive Frauen
HIV-infizierte Frauen, die mit Gestagen-Implantaten verhüten, haben erniedrigte HDL-Werte und eine erhöhte Insulinresistenz. Die Kontrazeption mit kombinierten Östrogen/Gestagen-Produkten (Pille oder Pflaster) hat zwar Vorteile hinsichtlich des metabolischen Risikos, dafür wird jedoch deren Wirksamkeit durch die antiretrovirale Therapie eingeschränkt. mehr

Mehr fetten Seefisch essen!
Ein „State-of-the-Art-Paper“ bestätigt: Fischöl ist ein natürlicher Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen. Es hört sich fast nach einer Wunderdroge an: Tierische mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken in der Primärprävention, nach Herzinfarkt, bei KHK, Herzinsuffizienz, Arrhythmien, Hypertriglyzeridämie, Artherosklerose und Kammerflimmern. mehr

Fischöl verlangsamt auch das Altern
Je höher die Konzentration der beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexapentaensäure (DHA) im Blut von KHK-Patienten, um so geringer ist die Rate der Telomerverkürzung im Verlauf von fünf Jahren – ein Hinweis für einen langsameren Alterungsprozess. mehr

HIV-positive Männer haben häufig Analkarzinome
Seit Einführung der HAART steigt das Risiko für HIV-positive Männer, ein HPVassoziiertes Analkarzinom zu entwickeln. Die meisten Männer kennen das Risiko jedoch nicht und lassen deshalb auch kein HPV-Screening machen. mehr

Neue Krankheit bei HIV-positiven MSM: Amöbenruhr
Amöbenruhr wird normalerweise nur über verunreinigtes Trinkwasser verbreitet – in einer taiwanesischen Gruppe HIV-positiver MSM war das wahrscheinlich über oralen und analen Sex der Fall. mehr

Verursacht ein Gamma-Retrovirus Prostatakrebs?
XMRV – das xenotropic murine leukemia virus-related virus soll nicht nur Leukämie und Tumoren in Tieren verursachen, sondern auch bei der Entstehung von Prostatakrebs beim Menschen mit verantwortlich sein. mehr

HIV und HPV-Risiko
Ein längeres Überleben scheint mit einem erhöhten Risiko für bestimmte humane, Papillomaviren(HPV)-assoziierte Karzinome einherzugehen: Nach Einführung der HAART im Jahr 1996 stieg das Risiko für HIV-infizierte Männer, ein in situ oder invasives Analkarzinom zu entwickeln. mehr

HIV und Hirn – Australier entdecken neues HIV-Reservoir im Gehirn
Astrozyten sollen ebenfalls als Reservoir für HIV dienen – und damit wird wohl bis auf weiteres eine Eradikation des HI-Virus Wunschtraum bleiben. mehr

HIV und Hirn – Höherer CPE-Score verbessert die Kognition unter HAART
Im Vergleich zweier Scores für die ZNS-Pentrationsfähigkeit von antiviralen Substanzen war der ZNS-Penetrations-Wirksamkeits-Score (CNS penetration effectiveness,CPE) dem ZNS-Penetrations-Referenz-Score überlegen. mehr

HIV und Hirn – Kognitionsstörung bessert sich mit ZNS-gängiger HAART meistens nach einem halben Jahr
Wie lange dauert es, bis sich neuropsychologische Störungen von HIV-Patienten nach Beginn einer HAART bessern? Eine aktuelle Studie ergab, dass das bei den meisten Patienten nach 24-36 Wochen der Fall war. mehr

HIV-RNA komplett entschlüsselt
Die meisten potenziell regulatorischen Elemente der RNA von HIV und anderer Einzelstrang-RNA-Viren waren bisher nicht bekannt. Eine Arbeitsgruppe der Universität North Carolina hat nun die Architektur und Sekundärstruktur eines gesamten HIV-1-RNA-Genoms sequenziert. mehr

Männer ab 40 Jahre: Niedrige Vitamin-D-Spiegel – schlechtere kognitive Leistung
Männer, die älter als 40 Jahre sind und zu wenig 25-Hydroxyvitamin D (25(OH)D) im Blut haben, verarbeiten Informationen langsamer als Männer mit einem normalen Vitamin-D-Spiegel. mehr

Mehr Knochenbrüche bei HIV-Infektion
Die Prävalenz von Knochenbrüchen ist bei HIV-infi zierten Personen signifi kant höher als in einer HIV-negativen Kontrollgruppe, und das sowohl bei Frauen und Männern als auch bei den kritischen Knochen wie Wirbel, Handgelenke und Hüfte.
Verantwortlich dafür könnte vor allem auch die mitochondriale Toxizität sein. mehr

Zirkumzision schützt Frauen nicht vor HIV
Eine Beschneidung HIV-positiver Männer verhindert nicht die HIV-Transmission auf HIV-negative Frauen. mehr

Wildlebende Schimpansen doch nicht immun gegen AIDS
Simiane Immundefizienzviren (SIV) verursachen in ihren natürlichen Wirten, den afrikanischen Primaten, zwar eine Infektion, jedoch kein AIDS – so dachte man bislang. Aber nun hat eine Forschergruppe nachgewiesen, dass freilebende, mit SIVcpz (cpz von chimpanzees)infizierte Schimpansen doch an AIDS erkranken können. mehr

Substanz aus Grünem Tee hemmt HIV-Beschleuniger
Bereits Ende 2007 isolierte die Arbeitsgruppe von Joachim Hauber, Heinrich-Pette-Institut Hamburg, das körpereigene Peptid SEVI (semen-derived enhancer of viral infection) , das die Infektiosität von HIV im Sperma erhöht. Nun ergaben die weiteren Forschungen von Ilona Hauber, dass eine Substanz aus dem grünen Tee SEVI hemmt und das Potenzial zu einem Mikrobizid haben könnte. mehr

Schnaps vermindert den virologischen Erfolg der HIV-Therapie stärker
HIV-Patienten, die statt Wein oder Bier lieber „harte Drinks“ konsumieren, gefährden den Erfolg ihrer HIV-Therapie. mehr

Im zweiten Anlauf auf die Spitze
Eine Gruppe von Abbott-Mitarbeitern und HIV-Patienten hat am vergangenen Samstag einen der höchsten Berge von Griechenland mit der Fahne der „World Aids Awareness Expedition“ bestiegen.
Über den Aufstieg mit Hindernissen und die Anstrengungen lesen Sie hier.

CD4-Zahl als Prädiktor für das Risiko, an einem bösartigen Tumor zu erkranken
Die HIV-Therapie hat die Ursache für die Todesfälle von HIV-Patienten verändert: Es sterben immer weniger behandelte HIV-Infizierte an AIDS-definierenden bösartigen Tumoren (AIDS defining malignancies, ADM), aber dafür häufiger an nicht-AIDS-definierenden bösartigen Tumoren (non AIDS defining malignancies, nADM). mehr

CD4-Nadir bestimmt neurokognitive Einschränkungen
Obwohl die antiretrovirale Therapie die HIV-assoziierten neurokognitiven Störungen abschwächt, werden diese Störungen nach wie vor beobachtet. Ein niedriger CD4-Nadir scheint ein Marker für eine wahrscheinlich unumkehrbare Immunrekonstitution zu sein und trotz HIV-Therapie und fehlender HIV-Symptomatik schreiten die HIV-bedingten neuronalen Zerstörungen im Gehirn voran.
Die Konsequenz: Auch um irreversible neurokognitive Einschränkungen zu vermeiden, sollte eine HIV-Therapie spätestens bei 350 Zellen/μl gestartet werden. mehr

Projekt von Abbott macht Mut, scheinbar unüberwindbare Grenzen zu überschreiten
Wiesbaden/Berlin, 13. Oktober 2008 – Zwölf außergewöhnliche Wettkämpfer haben beim Berlin-Marathon, Deutschlands größter Laufveranstaltung, unter dem anerkennenden Applaus der Zuschauer die Ziellinie überquert. Das Besondere dabei: Sie sind HIV-positiv. Mit der Unterstützung von Abbott haben sie den Mut gefasst, sich dieser körperlichen Herausforderung zu stellen und die Marathondistanz von 42.195 Meter zu bewältigen – der Schnellste von ihnen in 3 Stunden und knapp 14 Minuten. Die HIV-positiven Läufer hatten sich Ende vergangenen Jahres aus über 100 Bewerbern für ein Trainingsprogramm zur Vorbereitung der Teilnahme am Berlin-Marathon qualifiziert. mehr

Frauen sind 7-10 Tage nach dem Eisprung besonders anfällig für eine HIV-Infektion
Charles War und John Fahey von der Universität New Hampshire, USA, untersuchten, wie HI-Viren dem immunologischen Schutz der Vagina- und Gebärmutter-Schleimhaut ausweichen. mehr

Altern eine Krankheit?
Können neue Substanzen das biologische Altern bei Menschen weiter aufhalten? Dieser Frage geht ein Übersichtsartikel von Jan Vijg und Judith Campisi in der Zeitschrift Nature nach. mehr

Die DAIG lädt Gloria Fürstin von Thurn und Taxis persönlich zum EACS ein
Der Grund: In der Sendung „Menschen bei Maischberger“ sagte sie, dass „Kondome gegen AIDS nicht helfen“.
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Risiko für Knochenbrüche bei HIV-Patienten erhöht
Eine US-amerikanische Arbeitsgruppe untersuchte von 1996-2008 Knochenbrüche in einer Gruppe von mehr als 8.000 HIV-Patienten und verglich die Daten mit einer Gruppe von mehr als 2 Millionen HIV-negativen Patienten.
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Impfstoff-Forschung
Trotz intensiver Impfstoff-Forschung in den letzten 25 Jahren, ist nach wie vor kein HIV-Impfstoff verfügbar und wird in den nächsten zehn Jahren wohl auch nicht die Marktreife erlangen.
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25 Jahre HIV-1: David Ho zieht Bilanz
„Die AIDS-Pandemie hat die Menschheit vor bisher noch nie da gewesene wissenschaftliche, medizinische und moralische Herausforderungen gestellt“, schreiben David Ho und Paul Bieniasz vom Aaron Diamond AIDS Research Center der Universität New York in einem Essay in der Fachzeitschrift Cell.
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In Deutschland stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen weiter an
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2007 insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4%. Am stärksten ist der Anstieg in der Gruppe der homosexuellen Männer. Das RKI macht dafür unter anderem die zunehmend hohe Zahl der Syphillis-Infektionen in Deutschland verantwortlich.
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Neues Medikament zur Behandlung von Kindern mit HIV in Europa zugelassen
Niedrig dosierte Lopinavir/Ritonavir-Tablette vereinfacht Therapie von HIVinfizierten Kindern
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Stand vom  17. Januar 2012 | Copyright 2012 Abbott GmbH & Co. KG | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Druckversion