HIV und Hirn – Australier entdecken neues HIV-Reservoir im Gehirn
Astrozyten sollen ebenfalls als Reservoir für HIV dienen – und damit wird wohl bis auf weiteres eine Eradikation des HI-Virus Wunschtraum bleiben.
Eine australische Forschergruppe aus Melbourne hat mit einem Hightech-Mikroskop in Hirngewebe von HIV-Infizierten in Astrozyten HI-Viren nachgewiesen. Die internationale Arbeitsgruppe um Melissas Churchill nahm an, dass sie in zirka 1% der Astrozyten HI-Viren nachweisen würden – tatsächlich waren aber bis 19% der Zellen infiziert. Churchill nimmt an, dass dieses Reservoir die Ursache für HIV-assoziierte Demenz sein könnte, da Astrozyten sich nicht regenerieren bzw. nicht nachgebildet werden wie beispielsweise Lymphozyten und Knochenmarkzellen.



