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Aktuelles

Hormonelle Kontrazeption nach wie vor schwierig für HIV-positive Frauen
HIV-infizierte Frauen, die mit Gestagen-Implantaten verhüten, haben erniedrigte HDL-Werte und eine erhöhte Insulinresistenz. Die Kontrazeption mit kombinierten Östrogen/Gestagen-Produkten (Pille oder Pflaster) hat zwar Vorteile hinsichtlich des metabolischen Risikos, dafür wird jedoch deren Wirksamkeit durch die antiretrovirale Therapie eingeschränkt. mehr

Mehr fetten Seefisch essen!
Ein „State-of-the-Art-Paper“ bestätigt: Fischöl ist ein natürlicher Schutz vor kardiovaskulären Erkrankungen. Es hört sich fast nach einer Wunderdroge an: Tierische mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren wirken in der Primärprävention, nach Herzinfarkt, bei KHK, Herzinsuffizienz, Arrhythmien, Hypertriglyzeridämie, Artherosklerose und Kammerflimmern. mehr

Fischöl verlangsamt auch das Altern
Je höher die Konzentration der beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexapentaensäure (DHA) im Blut von KHK-Patienten, um so geringer ist die Rate der Telomerverkürzung im Verlauf von fünf Jahren – ein Hinweis für einen langsameren Alterungsprozess. mehr

HIV-positive Männer haben häufig Analkarzinome
Seit Einführung der HAART steigt das Risiko für HIV-positive Männer, ein HPVassoziiertes Analkarzinom zu entwickeln. Die meisten Männer kennen das Risiko jedoch nicht und lassen deshalb auch kein HPV-Screening machen. mehr

Neue Krankheit bei HIV-positiven MSM: Amöbenruhr
Amöbenruhr wird normalerweise nur über verunreinigtes Trinkwasser verbreitet – in einer taiwanesischen Gruppe HIV-positiver MSM war das wahrscheinlich über oralen und analen Sex der Fall. mehr

Verursacht ein Gamma-Retrovirus Prostatakrebs?
XMRV – das xenotropic murine leukemia virus-related virus soll nicht nur Leukämie und Tumoren in Tieren verursachen, sondern auch bei der Entstehung von Prostatakrebs beim Menschen mit verantwortlich sein. mehr

HIV und HPV-Risiko
Ein längeres Überleben scheint mit einem erhöhten Risiko für bestimmte humane, Papillomaviren(HPV)-assoziierte Karzinome einherzugehen: Nach Einführung der HAART im Jahr 1996 stieg das Risiko für HIV-infizierte Männer, ein in situ oder invasives Analkarzinom zu entwickeln. mehr

HIV und Hirn – Australier entdecken neues HIV-Reservoir im Gehirn
Astrozyten sollen ebenfalls als Reservoir für HIV dienen – und damit wird wohl bis auf weiteres eine Eradikation des HI-Virus Wunschtraum bleiben. mehr

HIV und Hirn – Höherer CPE-Score verbessert die Kognition unter HAART
Im Vergleich zweier Scores für die ZNS-Pentrationsfähigkeit von antiviralen Substanzen war der ZNS-Penetrations-Wirksamkeits-Score (CNS penetration effectiveness,CPE) dem ZNS-Penetrations-Referenz-Score überlegen. mehr

HIV und Hirn – Kognitionsstörung bessert sich mit ZNS-gängiger HAART meistens nach einem halben Jahr
Wie lange dauert es, bis sich neuropsychologische Störungen von HIV-Patienten nach Beginn einer HAART bessern? Eine aktuelle Studie ergab, dass das bei den meisten Patienten nach 24-36 Wochen der Fall war. mehr

HIV-RNA komplett entschlüsselt
Die meisten potenziell regulatorischen Elemente der RNA von HIV und anderer Einzelstrang-RNA-Viren waren bisher nicht bekannt. Eine Arbeitsgruppe der Universität North Carolina hat nun die Architektur und Sekundärstruktur eines gesamten HIV-1-RNA-Genoms sequenziert. mehr

Männer ab 40 Jahre: Niedrige Vitamin-D-Spiegel – schlechtere kognitive Leistung
Männer, die älter als 40 Jahre sind und zu wenig 25-Hydroxyvitamin D (25(OH)D) im Blut haben, verarbeiten Informationen langsamer als Männer mit einem normalen Vitamin-D-Spiegel. mehr

Mehr Knochenbrüche bei HIV-Infektion
Die Prävalenz von Knochenbrüchen ist bei HIV-infi zierten Personen signifi kant höher als in einer HIV-negativen Kontrollgruppe, und das sowohl bei Frauen und Männern als auch bei den kritischen Knochen wie Wirbel, Handgelenke und Hüfte.
Verantwortlich dafür könnte vor allem auch die mitochondriale Toxizität sein. mehr

Zirkumzision schützt Frauen nicht vor HIV
Eine Beschneidung HIV-positiver Männer verhindert nicht die HIV-Transmission auf HIV-negative Frauen. mehr

Wildlebende Schimpansen doch nicht immun gegen AIDS
Simiane Immundefizienzviren (SIV) verursachen in ihren natürlichen Wirten, den afrikanischen Primaten, zwar eine Infektion, jedoch kein AIDS – so dachte man bislang. Aber nun hat eine Forschergruppe nachgewiesen, dass freilebende, mit SIVcpz (cpz von chimpanzees)infizierte Schimpansen doch an AIDS erkranken können. mehr

Substanz aus Grünem Tee hemmt HIV-Beschleuniger
Bereits Ende 2007 isolierte die Arbeitsgruppe von Joachim Hauber, Heinrich-Pette-Institut Hamburg, das körpereigene Peptid SEVI (semen-derived enhancer of viral infection) , das die Infektiosität von HIV im Sperma erhöht. Nun ergaben die weiteren Forschungen von Ilona Hauber, dass eine Substanz aus dem grünen Tee SEVI hemmt und das Potenzial zu einem Mikrobizid haben könnte. mehr

Schnaps vermindert den virologischen Erfolg der HIV-Therapie stärker
HIV-Patienten, die statt Wein oder Bier lieber „harte Drinks“ konsumieren, gefährden den Erfolg ihrer HIV-Therapie. mehr

Im zweiten Anlauf auf die Spitze
Eine Gruppe von Abbott-Mitarbeitern und HIV-Patienten hat am vergangenen Samstag einen der höchsten Berge von Griechenland mit der Fahne der „World Aids Awareness Expedition“ bestiegen.
Über den Aufstieg mit Hindernissen und die Anstrengungen lesen Sie hier.

CD4-Zahl als Prädiktor für das Risiko, an einem bösartigen Tumor zu erkranken
Die HIV-Therapie hat die Ursache für die Todesfälle von HIV-Patienten verändert: Es sterben immer weniger behandelte HIV-Infizierte an AIDS-definierenden bösartigen Tumoren (AIDS defining malignancies, ADM), aber dafür häufiger an nicht-AIDS-definierenden bösartigen Tumoren (non AIDS defining malignancies, nADM). mehr

CD4-Nadir bestimmt neurokognitive Einschränkungen
Obwohl die antiretrovirale Therapie die HIV-assoziierten neurokognitiven Störungen abschwächt, werden diese Störungen nach wie vor beobachtet. Ein niedriger CD4-Nadir scheint ein Marker für eine wahrscheinlich unumkehrbare Immunrekonstitution zu sein und trotz HIV-Therapie und fehlender HIV-Symptomatik schreiten die HIV-bedingten neuronalen Zerstörungen im Gehirn voran.
Die Konsequenz: Auch um irreversible neurokognitive Einschränkungen zu vermeiden, sollte eine HIV-Therapie spätestens bei 350 Zellen/μl gestartet werden. mehr

Projekt von Abbott macht Mut, scheinbar unüberwindbare Grenzen zu überschreiten
Wiesbaden/Berlin, 13. Oktober 2008 – Zwölf außergewöhnliche Wettkämpfer haben beim Berlin-Marathon, Deutschlands größter Laufveranstaltung, unter dem anerkennenden Applaus der Zuschauer die Ziellinie überquert. Das Besondere dabei: Sie sind HIV-positiv. Mit der Unterstützung von Abbott haben sie den Mut gefasst, sich dieser körperlichen Herausforderung zu stellen und die Marathondistanz von 42.195 Meter zu bewältigen – der Schnellste von ihnen in 3 Stunden und knapp 14 Minuten. Die HIV-positiven Läufer hatten sich Ende vergangenen Jahres aus über 100 Bewerbern für ein Trainingsprogramm zur Vorbereitung der Teilnahme am Berlin-Marathon qualifiziert. mehr

Frauen sind 7-10 Tage nach dem Eisprung besonders anfällig für eine HIV-Infektion
Charles War und John Fahey von der Universität New Hampshire, USA, untersuchten, wie HI-Viren dem immunologischen Schutz der Vagina- und Gebärmutter-Schleimhaut ausweichen. mehr

Altern eine Krankheit?
Können neue Substanzen das biologische Altern bei Menschen weiter aufhalten? Dieser Frage geht ein Übersichtsartikel von Jan Vijg und Judith Campisi in der Zeitschrift Nature nach. mehr

Die DAIG lädt Gloria Fürstin von Thurn und Taxis persönlich zum EACS ein
Der Grund: In der Sendung „Menschen bei Maischberger“ sagte sie, dass „Kondome gegen AIDS nicht helfen“.
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Risiko für Knochenbrüche bei HIV-Patienten erhöht
Eine US-amerikanische Arbeitsgruppe untersuchte von 1996-2008 Knochenbrüche in einer Gruppe von mehr als 8.000 HIV-Patienten und verglich die Daten mit einer Gruppe von mehr als 2 Millionen HIV-negativen Patienten.
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Impfstoff-Forschung
Trotz intensiver Impfstoff-Forschung in den letzten 25 Jahren, ist nach wie vor kein HIV-Impfstoff verfügbar und wird in den nächsten zehn Jahren wohl auch nicht die Marktreife erlangen.
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25 Jahre HIV-1: David Ho zieht Bilanz
„Die AIDS-Pandemie hat die Menschheit vor bisher noch nie da gewesene wissenschaftliche, medizinische und moralische Herausforderungen gestellt“, schreiben David Ho und Paul Bieniasz vom Aaron Diamond AIDS Research Center der Universität New York in einem Essay in der Fachzeitschrift Cell.
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In Deutschland stieg die Zahl der HIV-Neudiagnosen weiter an
Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2007 insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4%. Am stärksten ist der Anstieg in der Gruppe der homosexuellen Männer. Das RKI macht dafür unter anderem die zunehmend hohe Zahl der Syphillis-Infektionen in Deutschland verantwortlich.
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Neues Medikament zur Behandlung von Kindern mit HIV in Europa zugelassen
Niedrig dosierte Lopinavir/Ritonavir-Tablette vereinfacht Therapie von HIVinfizierten Kindern
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Live gekocht und heiß gegessen
Abbott unterstützt Promi-Kochevent für den guten Zweck mit Zacherl und Baudrexel im Rahmen der Münchner AIDS-Tage in Berlin
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Stand vom  25. August 2010 | Copyright 2010 Abbott GmbH & Co. KG | Kontakt | Impressum | Rechtliches | Druckversion