Risiko für Knochenbrüche bei HIV-Patienten erhöht!
Eine US-amerikanische Arbeitsgruppe untersuchte von 1996-2008 Knochenbrüche in einer Gruppe von mehr als 8.000 HIV-Patienten und verglich die Daten mit einer Gruppe von mehr als 2 Millionen HIV-negativen Patienten. Das Ergebnis: Das Risiko für Knochenbrüche ist bei HIV-Patienten unabhängig vom Geschlecht und kritischen Frakturstellen höher als bei HIV-negativen Patienten. Die Gesamt-Frakturrate betrug 2,87 pro 100 HIV-infizierte Patienten versus 1,77 pro 100 HIV-negative Patienten (p<0,0001). Deshalb sollten HIV-Patienten mit einer niedrigen Knochendichte den Autoren zufolge regelmäßig untersucht und eventuell auch präventiv behandelt werden. Bisher ist der Grund für den größeren Knochendichteverlust bei HIV-Patienten nicht bekannt.
http://jcem.endojournals.org/cgi/content/abstract/93/9/3499
http://www.sciencedaily.com/releases/2008/08/080828084050.htm



